Die Frankenthaler SPD trauert um den früheren OberbürgermeistPeter Popitz
SPD Stadtverband Frankenthal (Pfalz)
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Die Frankenthaler SPD trauert um den früheren Oberbürgermeister Peter Popitz

14.10.2017

"Nachdem wir uns gerade vor einigen Tagen aus Anlass seines 80. Geburtstag seiner Arbeit für Frankenthal erinnern konnten, müssen wir mit großer Trauer Abschied nehmen von unserem früheren Oberbürgermeister Peter Popitz", erklärten die SPD-Fraktionsvorsitzende Beate Steeg und der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Leidig.

In 14 Jahren als Bürgermeister mit der Verantwortung vor allem für den Bereich Kultur, Schule und Sport und in zehn Jahren als Oberbürgermeister habe Peter Popitz seit 1976 das Gesicht Frankenthals geprägt. In seiner Amtszeit öffnete sich Frankenthal für kulturelle und intellektuelle Impulse und Debatten und setzte damit auch in der Region Maßstäbe. Insbesondere aus der kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und dem Völkermord an den europäischen Juden erwuchs sein Engagement  gegen Vergessen, für kritische Aufarbeitung und dafür, partnerschaftlich Brücken zu bauen für ein vereintes Deutschland in einem freiheitlichen Europa. Für ihn als überzeugten Sozialdemokraten war der Zugang zu guter Bildung, auch über einen breit gefächerten Schulstandort eine entscheidende Voraussetzung für wirkliche Chancengleichheit. Aus der gleichen sozialdemokratischen Überzeugung heraus engagierte er sich auch über Jahre als Vorsitzender der Frankenthaler Arbeiterwohlfahrt. Unter immer schwieriger werdenden finanziellen Rahmenbedingungen hat er die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung Frankenthals in den 1990er Jahren entscheidend vorangetrieben. Sein Amtsverständnis war geprägt von einem Pflichtbewusstsein, dass immer die Sache in den Vordergrund stellte und nie der Versuchung der viel einfacheren politischen Anbiederung erlag. „Peter Popitz“, so Steeg und Leidig, „hat sich auf vielen Feldern um Frankenthal verdient gemacht.“


Autor / Publikation: Dieter Schiffmann